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eiko_list_icon Gefahrstoff - Gasaustritt

Feuerwehr Wiesau
Gefahrstoff - Gasaustritt
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Einsatzort Details

Basaltwerkstraße, Wiesau
Datum 20.09.2018
Alarmierungszeit 20:15 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

FFW Wiesau
UG-ÖEL
FFW Mitterteich
    Polizei
      BRK
        FFW Fuchsmühl
          Fahrzeugaufgebot   LF 16/12  MZF  KdoW  TLF 4000  TSF-L  ELW 1
          Gefahrstoff - Gasaustritt

          Einsatzbericht

          Gefahrstoff - Gasaustritt

          „Gefahrstoff – Gasaustritt“ war das Alarmstichwort am Donnerstagabend um kurz nach 20.15 Uhr. Von einem Flüssiggastank im Gleisbereich, in der Nähe des Wiesauer Stellwerks, ging starker Gasgeruch aus. Unter schwerem Atemschutz und ausgerüstet mit Wärmebildkamera und Gasmessgerät erkundete ein erster Trupp die Lage aus der Nähe. Der Auslöser konnte schnell an der oberen Seite des Tanks ausgemacht werden. Da sich das Verschließen des Lecks allerdings sehr schwierig gestaltete, wurde eine dafür zuständige Fachfirma konsultiert. Zwischenzeitlich war auch ein Unfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort eingetroffen und kümmerte sich um die Sperrung der Bahnstrecke in beide Richtungen.

          In kurzen Abständen wurden durch die Feuerwehren Mitterteich und Wiesau immer wieder Messungen der Gaskonzentration durchgeführt. Um ebenfalls die Entwicklung auf der gegenüberliegenden Seite der Gleise prüfen zu können, wurde zusätzlich die Feuerwehr Fuchsmühl mit einem weiteren Gasmessgerät nachalarmiert.

          Mit einem Hydroschild wurde währenddessen ein Wasservorhang erzeugt, der das Gas daran hinderte in Richtung des angrenzenden Wohngebiets zu ziehen. Zusätzlich wurde die Bevölkerung der umliegenden Straßenzüge gewarnt und gebeten ihre  Fenster geschlossen zu halten.

          Bei einem erneuten Vorgehen unter Atemschutz gelang es, das Leck teilweise zu vereisen. So wurde die austretende Menge des Propan-Butan-Geschmisches erheblich verringert. Eine kurze Zeit später eintreffender Mitarbeiter der Fachfirma konnte den Tank schlussendlich abdichten.

          Nach einigen Abschlussmessungen, bei denen kein Gas mehr festgestellt werden konnte, wurde die Bahnstrecke um 0.16 Uhr wieder für den Schienenverkehr freigegeben. Nach über vier Stunden war der Einsatz  auch für die Feuerwehren beendet.

          Dankend erwähnen möchten wir an dieser Stelle noch die "MUN" (Mobile Unfallnachsorge) des Wiesauer BRK's, die uns während des Einsatzes mit Getränken und Gebäck versorgten.
           
          © Text & Fotos: FF Wiesau
           
           

          sonstige Informationen

          Einsatzbilder

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